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Wiwi-Studierende dumm und faul?

Newsmeldung vom 30.11.2009, Kategorie: Universität

Eine Studie am Lehrstuhl für Personalwirtschaft an der Uni Frankfurt zeigt ein düsteres Bild heutiger BWL- und VWL-Studierenden. Befragt wurden 2.100 Studierende von sieben Unis, darunter auch Mannheim, Köln, München und Frankfurt.

Der Studie zufolge kennen die Studierenden wichtige Protagonisten des Wirtschaftsgeschehens nicht, können wirtschaftliche Grundstrukturen und Organisationen nicht einordnen und haben nur begrenzte Einsichten in wirtschaftliche Zusammenhänge. Offenbar konsumieren die Studierenden kaum Wirtschaftsmedien.

Wenig Input, aber viel Output: Nicht nur das Engagement für Wissen sei gering ausgeprägt, so die Studie weiter, sondern auch die künftige Arbeitsbereitschaft. Dafür wolle man aber viel Geld verdienen.

Bleibt zu hoffen, dass die Studie nicht repräsentativ ist. Wünschenswert wäre - neben einem stärkeren Interesse der Studierenden - eine intensivere Einbeziehung aktueller Geschehnisse in die theoretische und damit oft rein abstrakte Ausbildung.

Einen Abriss der Studie liefert das Handelsblatt:
http://www.handelsblatt.com/politik/nachrichten/wirtschaftswissenschaften-wissensluecken-bei-vwl-und-bwl-studenten;2491607

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