„Berufsspezialist/in“, „Berufsbachelor“ und „Berufsmaster“

Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, will künftig die Gleichwertigkeit der akademischen und beruflichen Bildung stärken. Dazu soll es in der „höherqualifizierenden Berufsbildung“ künftig die Abschlüsse „Berufsspezialist/in“, „Berufsbachelor“ und „Berufsmaster“ geben. Das kündigte die Ministerin am 8. November 2018 auf dem Berufsbildungskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes an.

Bei der „höherqualifizierenden“ Berufsbildung und den bisherigen „Aufstiegsfortbildungen“ wird nach Auskunft des Bundesbildungsministeriums die während einer Berufsausbildung erworbene berufliche Handlungsfähigkeit durch eine Fortbildung erweitert. Diese Fortbildungen, „die oft auf dem gleichen Niveau sind wie ein Studium“, seien der Weg zum beruflichen Aufstieg. Mit den einheitlichen Abschlussbezeichnungen „Berufsspezialist/in“, „Berufsbachelor“ und „Berufsmaster“ werde der „Meister“ keineswegs abgeschafft, sondern durch die Verbindung mit den einheitlichen Abschlussbezeichnungen gestärkt.

In Deutschland gebe es heute unzählige Fortbildungsabschlüsse und -bezeichnungen in der beruflichen Bildung, so Karliczek weiter. Mit der Novellierung des Berufsbildungsgesetzes will die Bundesregierung daher unter anderem den Bezeichnungswildwuchs beenden und transparente berufliche Fortbildungsstufen schaffen.

Näheres: BMBF.

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