Aktuelles

Schmalenbach-Stipendien

Am 30. November 2018 endet die Bewerbungsfrist für die Schmalenbach-Stipendien. Das Programm richtet sich an Studierende in einem betriebswirtschaftlich orientierten Master-Studiengang an Wissenschaftlichen Hochschulen im deutschsprachigen Raum.

Weitere Informationen finden Sie unter Schmalenbach-Stipendium.

Deutschland auf Platz 3 im World University Ranking

Deutschland ist mit 23 Universitäten das dritterfolgreichste Land in den Top 200 im aktuellen „World University Ranking“ des britischen Magazins „Times Higher Education“ (THE).

Beste deutsche Universität sei die LMU München auf Rang 32, unter die ersten hundert gelangten zudem die TU München (44), die Universität Heidelberg (47), die HU Berlin (67), die Universität Freiburg (76), die RWTH Aachen (79), die Universität Tübingen (89) und die Charité-Universitätsmedizin Berlin (90).

Der Großteil der deutschen Einrichtungen habe seine Positionierung jedoch nicht verbessert, sondern gehalten oder verschlechtert. Deutschland benötige „weiterhin viele Investitionen sowie optimale Bedingungen für Universitäten, um die weltbesten Talente anzuziehen und zu behalten und so den derzeitigen Forschungsstandard und den erstklassigen Ruf aufrechtzuerhalten“, teilten die Autoren zu den Ergebnissen der deutschen Hochschulen mit. Global sehen die Macher des Rankings vor allem Asiens Hochschulen auf dem Vormarsch.
Das Ranking führt die Universität Oxford vor Cambridge und Stanford an. Es folgen das Massachusetts Institute of Technology und das California Institute of Technology auf den Plätzen vier und fünf.

Das „THE World University Ranking“ fragt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit nach der Reputation der Universitäten. Es basiert auf den fünf Säulen Lehre, Internationales, Drittmittel, Forschung und Zitationen. Für die aktuelle Ausgabe des Rankings wurden 1.250 Universitäten aus 86 Ländern untersucht.

Quellen: THE, Forschung und Lehre, DHV Newsletter 10/2018 .

 

Deutschland holt bei Bildung auf

Deutschland hat in den vergangenen Jahren in mehreren Bildungsbereichen aufgeholt. Für Kinder aus ärmeren Familien und Einwandererkinder jedoch ist ein Aufstieg durch Bildung noch immer schwierig. Das geht aus dem aktuellen Bericht „Bildung auf einen Blick“ hervor, den die OECD am 11. September 2018 vorgestellt hat.

Traditionell legt die OECD großen Wert auf die Hochschulbildung und würdigt, dass sich in Deutschland heute mehr als die Hälfte aller jungen Erwachsenen (53 Prozent) an einer Hochschule einschreiben. Das liegt zwar unter dem OECD-Schnitt von 58 Prozent, ist aber in Deutschland auf dem Arbeitsmarkt nicht so entscheidend, wenn die jungen Leute stattdessen eine Berufsausbildung haben. So haben mit 83 Prozent fast ebenso viele Menschen mit Berufsausbildung eine Beschäftigung wie diejenigen mit Hochschulabschluss (87 Prozent). Finanziell lohnender ist ein Studium aber auf jeden Fall. Ein Handwerker mit Meister- oder Technikerausbildung verdient zwar 51 Prozent mehr als jemand, der lediglich einen berufsbildenden Abschluss hat. Doch mit Bachelorabschluss sind es 65 Prozent und mit Master oder Promotion 83 Prozent mehr.

In keinem anderen OECD-Land ist der Abschluss in den MINT-Fächern so beliebt wie in Deutschland, heißt es weiter. Mehr als ein Drittel aller Absolventinnen und Absolventen (36 Prozent) erwarb 2016 einen Hochschulabschluss oder einen berufsorientierten tertiären Bildungsabschluss in einem der Fächer (OECD-Durchschnitt: 24 Prozent). Das Interesse von Frauen an einem Promotionsstudium, auch in MINT-Fächern, ist ebenfalls gestiegen. Fast jeder zweite Anfänger im Promotionsstudium in Deutschland ist eine Frau und rund 37 Prozent der Anfängerinnen entschieden sich für eine Promotion in einem MINT-Fach. Im OECD-Durchschnitt sind es lediglich 31 Prozent.

Bei den Promovierenden belegt Deutschland mit einer Anfängerquote von 3,8 Prozent nach Spanien (3,9 Prozent), dem Vereinten Königreich (4,0 Prozent) und der Schweiz (4,7 Prozent) einen Spitzenplatz. Der OECD-Durchschnitt beträgt 2,5 Prozent. Werden internationale Promotionsanfängerinnen und -anfänger ausgeklammert, liegt Deutschland gemeinsam mit Spanien mit jeweils 3,2 Prozent im internationalen Ranking sogar an erster Stelle (OECD-Durchschnitt: 1,7 Prozent).

Quellen: OECD und DHV Newsletter 08/2018.

HRK-Präsident für innere Differenzierung des Hochschulsystems

Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Peter-André Alt, hat vor der Tendenz zur Vereinheitlichung im Hochschulsystem gewarnt. Sie sei „gefährlich, weil sie die Uniformität“ fördere.

Das Hochschulsystem müsse sich über seine „innere Differenzierung“ klar sein. „Daher wird auch das Promotionsrecht bei den Universitäten bleiben müssen“, unterstrich Alt in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ)“. Alt forderte weiter mehr „Mut zur Unterscheidung und auch mehr Unterstützung dabei durch die Politik“. Er schlägt vor, im Rahmen der HRK einen Beirat zu gründen, der diesen Fragen nachgehe, aber auch politische Schlussfolgerungen vorlege.

Alt plädierte in der „FAZ“ außerdem für eine deutliche Erweiterung des Forschungsbudgets der Fachhochschulen, auch im Sinne der regionalen Wirtschaftsförderung. Bei dem jetzigen Niveau könne man nicht stehenbleiben. Die Fachhochschulen müssten mehr Mittel für die Transferforschung erhalten.

Quelle: DHV-Newsletter 8/2018

Universität Potsdam deutschlandweit auf Platz 1 im THE-Ranking der jungen Universitäten

Nach einem erfolgreichen Einstand vergangenes Jahr im „Times Higher Education“ (THE)-Ranking hat die größte Hochschule Brandenburgs jetzt auch im THE-Ranking der U 50 – der Universitäten unter 50 Jahre – einen Spitzenplatz erobert. Von insgesamt 250 gerankten Hochschulen aus 55 Ländern landete die Universität Potsdam auf Anhieb unter den besten 20 und liegt innerhalb von Deutschland auf Platz 1 vor den Universitäten Duisburg-Essen und Passau. Im weltweiten Vergleich ist die Universität Potsdam mit ihrem Platz 17 ungefähr gleichauf mit renommierten Hochschulen wie der Hong Kong Polytechnic, der UT Sydney oder der Université Paris-Sud.

Weitere Informationen: UP Medieninformation vom 07.06.2018.

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