Aktuelles

Universität Potsdam deutschlandweit auf Platz 1 im THE-Ranking der jungen Universitäten

Nach einem erfolgreichen Einstand vergangenes Jahr im „Times Higher Education“ (THE)-Ranking hat die größte Hochschule Brandenburgs jetzt auch im THE-Ranking der U 50 – der Universitäten unter 50 Jahre – einen Spitzenplatz erobert. Von insgesamt 250 gerankten Hochschulen aus 55 Ländern landete die Universität Potsdam auf Anhieb unter den besten 20 und liegt innerhalb von Deutschland auf Platz 1 vor den Universitäten Duisburg-Essen und Passau. Im weltweiten Vergleich ist die Universität Potsdam mit ihrem Platz 17 ungefähr gleichauf mit renommierten Hochschulen wie der Hong Kong Polytechnic, der UT Sydney oder der Université Paris-Sud.

Weitere Informationen: UP Medieninformation vom 07.06.2018.

Aufnahme eines Studiums bleibt von der Bildung der Eltern abhängig

79 % der Kinder aus Akademikerfamilien beginnen ein Hochschulstudium. Bei nicht-akademisch geprägten Familien schaffen gerade einmal 27 % der Kinder den Sprung an eine Hochschule. Dies hat das Deutsche Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) ermittelt.

Nur 12 % der Kinder, deren Eltern über keinen beruflichen Abschluss verfügen, geht laut DZHW-Studie nach dem Schulabschluss an eine Hochschule. Sobald allerdings mindestens ein Elternteil über einen Berufsabschluss verfüge, steige der Anteil der Kinder, die studierten, bereits auf 24 %. Habe mindestens ein Elternteil zusätzlich das Abitur als höchsten Schulabschluss erworben, betrage die Hochschulbeteiligung schon 48 %.

Mit verantwortlich dafür sei, dass Familien mit geringerem Bildungshintergrund häufig dazu neigten, die Kosten für höhere Bildung zu überschätzen und Bildungserträge zu unterschätzen, ungeachtet des vielleicht hohen Bildungspotentials ihres Kindes, so das DZHW. Anders verhalte es sich bei bildungsnäheren Elternhäusern, die mehr Ressourcen zur gezielten Förderung ihrer Kinder einsetzen könnten und bei denen ein höherer Bildungsabschluss als Teil der Sicherung des eigenen sozialen Status der Familie angesehen werde

Quelle: DZHW.

Forderung nach mehr Mitteln für die Geistes- und Sozialwissenschaften

Mehr als 60 europäische Universitäten, wissenschaftliche Einrichtungen und Vereinigungen verlangen eine bessere Integration und Stärkung der geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung im neuen EU-Forschungsrahmenprogramm. Gemeinsam mit 500 Einzelwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern unterstützen sie ein Positionspapier von zehn in diesen Fächern führenden Universitäten. Darunter ist auch die Freie Universität Berlin.

In dem Aufruf wird betont, wie wichtig die Geistes- und Sozialwissenschaften für die Lösung gesellschaftlicher und politischer Probleme seien. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner fordern vor allem, dass Forschung in dieser Fächergruppe gesellschaftlich stärker anerkannt wird und mehr Geld bekommt. Sie schlagen einen Anteil von zehn Prozent des Gesamtbudgets des neuen Forschungsrahmenprogramms vor.

Außerdem forderten sie eine Plattform für die Geistes- und Sozialwissenschaften für eine stärkere interdisziplinäre Zusammenarbeit. Ziel müsse es dabei auch sein, dem Eindruck entgegenzuwirken, dass nur naturwissenschaftliche Disziplinen zum Wohlstand in Europa beitragen könnten, der allen europäischen Bürgerinnen und Bürgern zugutekomme. Die Prioritäten des neuen Forschungsrahmenprogramms dürften daher nicht nur auf technischem Fortschritt mit volkswirtschaftlichem Nutzen liegen, wie es bei dem derzeit laufenden Programm größtenteils der Fall sei.

Zum Positionspapier.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen