Happy New Year

Alles Gute zum Neuen Jahr!

All the best for the New Year!

Beaucoup de bonheur pour cette nouvelle année!

I migliori auguri per l’anno nuovo!

¡Lo mejor para el nuevo año!

De beste wensen voor het nieuwe jaar!

Wszystkiego dobrego w Nowym Roku!

Allt gott i det nya året!

Muitas felicidades para este Ano Novo!

Neuer Studierendenrekord

Im Wintersemester 2017/2018 sind so viele Studierende wie noch nie an den deutschen Hochschulen eingeschrieben. Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren 2.847.800 Studentinnen und Studenten im aktuellen Wintersemester immatrikuliert. Damit erhöhte sich die Zahl der Studierenden im Vergleich zum Wintersemester 2016/2017 um 40.800 (+ 1,5 Prozent).

1.785.300 Studierende waren an Universitäten einschließlich Pädagogischen und Theologischen Hochschulen eingeschrieben. An Fachhochschulen sind im Wintersemester 982.400, an Verwaltungsfachhochschulen rund 43.700 und an den Kunsthochschulen 36.500 Studentinnen und Studenten immatrikuliert.

Die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger, die im Studienjahr 2017 erstmals ein Studium an einer deutschen Hochschule aufgenommen haben, sank gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,1 Prozent auf 509.400. Dabei lag der Rückgang an den Universitäten bei 1,6 Prozent und an den Kunsthochschulen bei 1,2 Prozent. Demgegenüber gab es an Fachhochschulen (+ 0,6 Prozent) und Verwaltungsfachhochschulen (+ 24,9 Prozent) einen Zuwachs.

Laut Prognose des CHE Centrums für Hochschulentwicklung wird die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger auch in den nächsten Jahren hoch bleiben. Sie werde bis zum Jahr 2050 bei über 425.000 pro Jahr liegen und damit weit über dem Niveau von 2005 mit 350.000.

Sharing Economy: Zukünfte des Peer-to-Peer Sharing

Digitale Plattformen wie airbnb oder blablacar werden gern genutzt, aber sind sie auch zukunftsfähig? Unter Federführung des IZT entstand ein „Transformationsszenario“; es macht klar: Sharing zwischen Privatleuten trägt nur dann relevant zu einer grünen Ökonomie bei, wenn es auf Ersatz privater Konsumgüter zielt.

In einem Arbeitspapier des IZT werden Szenarien entwickelt, die mögliche Entwicklungspfade abbilden und Orientierungen liefern sollen, wie Potenziale des Peer-to-Peer Sharing für nachhaltiges Wirtschaften erschlossen werden können.

In einem Trend-Szenario wird ein möglicher Entwicklungsverlauf aufgezeigt, der auf belastbaren Trends basiert. In einem Transformationsszenario werden die Potenziale des Peer-to-Peer Sharing in den Kontext eines sozial-ökologischen Wandels gestellt. Das Trendszenario macht deutlich, dass das Peer-to-Peer Sharing mit seinen Plattformen kein vorübergehendes Phänomen ist. Nach der Gründungsphase und einer anschließenden Phase schnellen Wachstums und schneller Expansion befindet sich der Markt für Peer-to-Peer Sharing in einer Konsolidierungs-, Ausdifferenzierungs- und Umbruchphase, die durch Aufgabe, Fusionen, neue Geschäfts- und Erlösmodelle sowie durch Kooperationen geprägt ist. Der Markt entwickelt sich äußerst dynamisch, aber auch sehr heterogen in verschiedenen Konsumfeldern. Die Herausforderung bei der Verbreitung liegt darin, den Prozess das Übergangs aus der Nische in den gesellschaftlichen Mainstream so zu gestalten, dass die Ressourceneffizienzpotenziale, die in der intensiveren Produktnutzung liegen, möglichst umfassend zu erschließen, ohne dass dies zulasten anderer Gemeinwohlinteressen erfolgt. Darauf fokussiert das Transformationsszenario. Neben der nachhaltigen Gestaltung der Geschäftsmodelle der digitalen Vermittlungsplattformen und der Schaffung geeigneter politischer und rechtlicher Rahmenbedingungen kommt es darauf an, dass das kommerzielle Peer-to-Peer Sharing generell in einen nachhaltigen Konsum eingebettet wird, erst dann können mögliche Nachhaltigkeitspotenziale in größerem Umfang erschlossen werden.

Das Paper findet sich hier: Zukünfte des Peer-to-Peer Sharing.