Managementmoden im Spiegel des Konstruktivismus

Prof. Dr. Dietmar Fink und Bianka Knoblach zeigen in ihrem Beitrag im August-Heft der zfbf, dass eine konstruktivistische Perspektive die bestehenden Modelle zur Erklärung von Managementmoden erweitern kann. Die Autoren entwickeln eine Unterscheidung verschiedener Kategorien von Managementmoden, nämlich: (a) stabile intendierte Moden, deren ursprüngliche Leitbilder sich im Laufe der Zeit so wie von ihren Schöpfern geplant verfestigen, (b) volatile intendierte Moden, deren ursprüngliche Leitbilder im Laufe der Zeit verschiedene nicht beabsichtigte Drehungen, Wendungen und Veränderungen durchlaufen, und (c) emergente Moden, deren Leitbilder in einem selbstorganisierenden Prozess ungeplant entstehen. In ihrer empirischen Überprüfung werden zwei populäre Managementkonzepte exemplarisch kategorisiert: Business Process Reengineering als volatile und Kernkompetenzen-Management als stabile intendierte Mode.

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