Neue Studie: Karrierevoraussetzungen für Toppositionen

Eine neue Studie hat die Lebensläufe der DAX-30-Vorstände unter die Lupe genommen, um zu ermitteln, welche Bausteine („Humankapitalsignale“) als Voraussetzung oder zumindest Begünstigungsfaktor für die Berufung zum Vorstand betrachtet werden können.

Die Ergebnisse decken sich weitgehend mit den landläufigen Erwartungen:

Das abgeschlossene Hochschulstudium ist ein absolutes Muss. Dabei kommt dem Universitätsabschluss größte Bedeutung zu. Der FH-Abschluss genügt in der Regel nicht.

Es ist relativ unwichtig, an welcher Universität der Studienabschluss erworben wurde.

Die Promotion ist ein zentraler Begünstigungsfaktor.

Der MBA spielt dagegen eine geringe Rolle. Wer ein MBA-Programm absolviert, sollte gut überlegen, wo er dies tut. Denn anders als beim „normalen“ Studienabschluss kommt es hier stark auf die Universität an.

Gesammelte Berufserfahrungen bei einer renommierten Unternehmensberatungsgesellschaft (McKinsey, BCG etc.) oder Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (KPMG, PWC, Deloitte etc.) ist ein Karriereturbo.

Die Studie wurde von Prof. Dr. Walter A. Oechsler, Christian Schmidt und Christopher Paul von der Universität Mannheim durchgeführt, und kann in der ZfM, 3. Jg. (2008), Nr. 3, S. 199-224, nachgelesen werden.

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