Neuer Studierendenrekord

Im Wintersemester 2017/2018 sind so viele Studierende wie noch nie an den deutschen Hochschulen eingeschrieben. Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren 2.847.800 Studentinnen und Studenten im aktuellen Wintersemester immatrikuliert. Damit erhöhte sich die Zahl der Studierenden im Vergleich zum Wintersemester 2016/2017 um 40.800 (+ 1,5 Prozent).

1.785.300 Studierende waren an Universitäten einschließlich Pädagogischen und Theologischen Hochschulen eingeschrieben. An Fachhochschulen sind im Wintersemester 982.400, an Verwaltungsfachhochschulen rund 43.700 und an den Kunsthochschulen 36.500 Studentinnen und Studenten immatrikuliert.

Die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger, die im Studienjahr 2017 erstmals ein Studium an einer deutschen Hochschule aufgenommen haben, sank gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,1 Prozent auf 509.400. Dabei lag der Rückgang an den Universitäten bei 1,6 Prozent und an den Kunsthochschulen bei 1,2 Prozent. Demgegenüber gab es an Fachhochschulen (+ 0,6 Prozent) und Verwaltungsfachhochschulen (+ 24,9 Prozent) einen Zuwachs.

Laut Prognose des CHE Centrums für Hochschulentwicklung wird die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger auch in den nächsten Jahren hoch bleiben. Sie werde bis zum Jahr 2050 bei über 425.000 pro Jahr liegen und damit weit über dem Niveau von 2005 mit 350.000.

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