Plädoyer für mehr anwendungsbezogene Forschung

Der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat ein neues Förderprogramm gefordert, mit dem Hochschulen anwendungsbezogene Forschung stärker vorantreiben könnten. Die bisherige Förderung orientiere sich zu stark an der Nachfrage aus Wirtschaft und Gesellschaft. Damit verpassten die Hochschulen die Chance, neue und innovative Untersuchungsfelder, die sie selbst identifizierten, bearbeiten zu können.

Die Entscheidung des HRK-Senats benennt eine Reihe von Bausteinen für das neue Programm. Geförderte Projekte müssten neben der wissenschaftlichen auch eine gesellschaftliche bzw. wirtschaftliche Relevanz haben. In das Begutachtungsverfahren sollten deshalb Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis einbezogen werden. Damit substantielle Innovationen angeregt werden können, soll das Programm, angesiedelt beim Bundesministerium für Bildung und Forschung, eine erste Laufzeit von mindestens fünf und bis zu zehn Jahren aufweisen und mit mindestens 500 Millionen Euro im Jahr ausgestattet werden.

Quellen: DHV-Newsleter 3/2019 und HRK.

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