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25.07.2010
Neuer Beitrag: Pfadabhängigkeitstheorie
12.06.2010
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Prozesse und Dynamik des Netzwerkwandels

Inhalt

Unternehmensnetzwerke können dazu beitragen, auf die Umweltdynamik flexibel reagieren zu können. Allerdings sind Netzwerke nicht nur Mittel zur Bewältigung des Umweltwandels, sondern auch dessen Opfer, da sie aufgrund ihrer hohen Eigendynamik Gegenstand permanenter Veränderung sind. Die Forschung hat sich bislang jedoch kaum mit dem Komplex Netzwerkwandel auseinandergesetzt.Das Buch untersucht die Einflussfaktoren und internen Prozesse bei der Veränderung von Netzwerken. Es analysiert die Bedeutung von Determinismus, Voluntarismus und Zufall und sichtet zehn theoretische Zugänge, aus deren kritischer Reflexion es ein verhaltenswissenschaftlich orientiertes, integratives Prozessmodell des Netzwerkwandels ableitet, das kollektive kognitive und aktive Bausteine unterscheidet.

 

Inhaltsverzeichnis

1.         Einführung
1.1       Problemstellung und Relevanz
1.2       Zielsetzung
1.3       Gang und Methodik der Untersuchung

2.         Begrifflich-konzeptionelle Grundlagen und Eingrenzungen
2.1       Netzwerke
2.1.1    Netzwerkbegriffe und -typen
2.1.2    Statische und dynamische Netzwerktheorien
2.2       Wandel
2.2.1    Handlungsperspektive vs. Inhaltsperspektive
2.2.2    Entwicklungsdynamik vs. Entwicklungslogik
2.3       Konstitutive Rahmenbedingungen des Netzwerkwandels
2.3.1    Netzwerkakteure – Interorganisationale Gruppen
2.3.2    Kooperation und Konkurrenz
2.4       Zur „Philosophie“ des Wandels: Schicksal, Wille oder Zufall?
2.4.1    Determinismus
2.4.2    Voluntarismus
2.4.3    Zufall
2.4.4    Vermittelnde Positionen

3.         Theoretische Zugänge zum Netzwerkwandel
3.1       Netzwerkwandel als evolutionärer Prozess
3.1.1    Evolutionstheorie und Population-Ecology-Ansatz
3.1.2    Evolutionärer Netzwerkwandel
3.1.3    Würdigung
3.2       Netzwerkwandel als Lebenszyklus
3.2.1    Lebenszyklusmodelle in der Betriebswirtschaftslehre
3.2.2    Lebenszyklusmodelle für Netzwerke
3.2.3    Würdigung
3.3       Netzwerkwandel als strukturgetriebener Prozess
3.3.1    Struktureller Netzwerkansatz
3.3.2    Würdigung
3.4       Netzwerkwandel als Strukturation
3.4.1    Die Strukturationstheorie von Giddens
3.4.2    Strukturationstheoretischer Netzwerkwandel
3.4.3    Würdigung
3.5       Netzwerkwandel als pfadabhängiger Prozess
3.5.1    Pfadabhängigkeitstheorie
3.5.2    Pfadbrechung und Pfadkreation
3.5.3    Pfade in Unternehmensnetzwerken
3.5.4    Würdigung
3.6       Netzwerkwandel als koevolutionärer Prozess
3.6.1    Koevolution
3.6.2    Koevolutionärer Netzwerkwandel
3.6.3    Würdigung
3.7       Netzwerkwandel als Interaktionsprozess
3.7.1    Interaktionsorientierter Netzwerkansatz
3.7.2    Interaktionsorientierter Netzwerkwandel
3.7.3    Würdigung
3.8       Netzwerkwandel als Macht- oder politischer Prozess
3.8.1    Macht und Politik in der Betriebswirtschaftslehre
3.8.2    Macht
3.8.3    Politik
3.8.4    Resource-Dependence-Ansatz
3.8.5    Macht aus Sicht des strukturellen Netzwerkansatzes
3.8.6    Würdigung
3.9       Netzwerkwandel als Lernprozess
3.9.1    Lernen in der Betriebswirtschaftslehre
3.9.2    Intraorganisationales Lernen
3.9.3    Interorganisationales Lernen
3.9.4    Netzwerklernen
3.9.5    Würdigung
3.10     Netzwerkwandel als Managementprozess
3.10.1  Organisationsentwicklung
3.10.2  Transorganizational Development
3.10.3  Kybernetische Regelkreise in Netzwerken
3.10.4  Würdigung
3.11     Zusammenfassung und zentrale Thesen

4.         Konzeption des Netzwerkwandels
4.1       „Philosophie“ des Netzwerkwandels
4.1.1    Determinismus
4.1.2    Zufall
4.1.3    Voluntarismus
4.1.4    Restriktiver Indeterminismus
4.2       Konzeption des Prozessmodells
4.2.1    Kybernetischer Bezugsrahmen
4.2.2    Verhaltenswissenschaftliche Spezifizierung
4.2.3    Impaired Equilibrium: Auslöser des Netzwerkwandels
4.3       Prozessmodell
4.3.1    Situation Assessment
4.3.2    Decision
4.3.3    Action
4.3.4    Evaluation
4.3.5    Learning

5.         Empirische Studie
5.1       Methodologie
5.1.1    Qualitatives Forschungsparadigma
5.1.2    Theoriebildung in der qualitativen Forschung
5.1.3    Das problemzentrierte Interview
5.1.4    Gütekriterien
5.2       Methodik und Durchführung
5.2.1    Stichproben-Selektion
5.2.2    Datenerhebung
5.2.3    Auswertungsmethodik
5.3       Einzelfall-Auswertungen
5.4       Fallübergreifende Auswertung

6.         Schluss
6.1       Zusammenfassung der Ergebnisse
6.2       Implikationen für die Managementpraxis
6.3       Ausblick und weiterer Forschungsbedarf

 

Nachweis

Prozesse und Dynamik des Netzwerkwandels, Wiesbaden 2008.

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