Studie: Wie gut sind Aktienempfehlungen?

Zahlreiche Börsenzeitungen und -zeitschriften veröffentlichen regelmäßig Aktienempfehlungen. Wie gut sind diese eigentlich? In einer kleinen Studie haben Laura Lisiecki und ich die Prognosegenauigkeit und die Empfehlungsrendite von solchen Aktienempfehlungen untersucht.

Im Ergebnis weisen die Kaufempfehlungen in der Gesamtheit eine äußerst hohe Treffergenauigkeit auf: Der durchschnittliche Prognosefehler liegt bei lediglich knapp 1%. Zudem konnte mit allen Empfehlungen eine durchschnittliche Jahresrendite von 27,5% erzielt werden.

Während diese Ergebnisse in der Gesamtheit äußerst beeindruckend sind, ergibt sich für einzelne Empfehlungen ein anderes Bild. Denn die Prognosegenauigkeit weist eine sehr hohe Streuung auf (Standardabweichung: 32,9%). Zudem zeigt sich ein ungünstiges Rendite-Risiko-Verhältnis, gemessen am Sharpe-Quotienten im Vergleich zum MSCI World.

Für die Leser von Börsenzeitschriften bedeutet dies: Da sie unmöglich allen Aktienempfehlungen folgen können, ist auch unter der Vorselektion der Finanzjournalisten ein Stock Picking erforderlich.

Zum Paper:
Stock Price Forecast Accuracy and Recommendation Profitability of Financial Magazines

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