Tiberius (2013): Lernen als Begegnung – Konstruktivistische Lernräume

Abstract

Wie keine andere Idee hat der Konstruktivismus die Pädagogik in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten geprägt und bewegt. Im vorliegenden Beitrag wird ein kritisch-reflektiertes Portrait konstruktivistischen Lehrens und Lernens gezeichnet. Zunächst erfolgt eine Diskussion der verschiedenen Konstruktivismen als Epistemologie-Schulen. Dem wird aus Sicht konkreten pädagogischen Handelns gegenübergestellt, wie Lernziele, Lerninhalte, Lehrmethoden, Lehrmedien und Maßnahmen der Lernerfolgskontrolle konstruktivistisch aufgefasst und in der Lehr-Lern-Praxis implementiert werden. In einer ausführlichen kritischen Würdigung werden die Vorzüge und Grenzen einer genuin konstruktivistisch fundierten Didaktik diskutiert. In der Konsequenz zeigen sich konstruktivistische Ansätze in der Pädagogik als interessant und sinnvoll, sind jedoch kaum dezidiert konstruktivistisch fundiert und erst recht weniger „radikal“, als oftmals angekündigt.

Nachweis

Tiberius, V. (2013): Lernen als Begegnung – Konstruktivistische Lernräume, in: Dobberahn, F. E./ Schierz, P. (Hrsg.): Raum der Begegnung: Perspektiven der Bildung, Forschung und Lehre im Spannungsfeld multikultureller und multireligiöser Gesellschaft. Festschrift für Kurt Willibald Schönherr, Band 7 der Schriftenreihe „Strukturen der Wirklichkeit“ der Deutschen Universität in Armenien und der Akademie St. Paul, hrsg. v. Imhof, P./Saroyan, E., Taufkirchen (Via Verbis Verlag), 2. Aufl., 2013, S. 76-117.

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