Abstract

Prognosemärkte sind virtuelle Märkte, auf denen Käufer und Verkäufer Erwartungskontrakte handeln können, deren Basiswerte ex ante definierte, in der Zukunft liegende, unsichere Ereignisse sind. Tritt das Ereignis ein, erhält der Kontraktbesitzer vom Emittenten eine Dividende. Der Marktpreis des Kontrakts fungiert als Indikator für die Eintrittswahrscheinlichkeit. Diese stellt das zentrale Erkenntnisinteresse des Emittenten dar und kann in dessen Planung einfließen. Damit können Prognosemärkte als spezifische Methode des Business Forecasting betrachtet werden, die in Konkurrenz zu anderen Instrumenten wie etwa der Delphimethode treten.

Inhaltsverzeichnis

  • Definition und Zweck
  • Einsatzfelder und Anwendungsbeispiele
  • Funktionsweise und Implementierung
  • Würdigung

Nachweis

Victor Tiberius/Christoph Rasche (2011): Prognosemärkte, in: Journal of Management Control/Zeitschrift für Planung und Unternehmenssteuerung, 21. Jg. Nr. 4, S. 467-472 (DOI 10.1007/s00187-010-0110-7).

Siehe auch http://www.springerlink.com/content/665557m3238hw788/.